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Wie die Körpersprache das Arbeitsklima und die Umsätze beeinflusst
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Dies ist ein
4 -Sterne-Beitrag von
wirtschaftskrise-2009.de |
Vielleicht haben Sie das schon einmal erlebt: Chefs und Kollegen, die nicht anklopfen und mit der Tür ins Haus fallen, sorgen für Frust und Abwehrhaltung.
Günther Hübner, Körpersprache-Experte und Mitglied des Deutschen Knigge-Rats mahnt: „Respektieren Sie auch im Betrieb die Distanzbedürfnisse anderer!“ Jeder Arbeitsplatz hat unsichtbare Grenzen, die Sie nicht unkommentiert überschreiten sollten.
Achten Sie auf Signale des Respekts und der Missachtung
Niemand mag es, wenn andere Menschen uneingeladen und selbstverständlich ins persönliche Territorium eindringen. Kurzes Innehalten, ein freundliches Zunicken und Zulächeln sind Signale des Respekts. Ruckartige Bewegungen, laute Geräusche und fehlender Blickkontakt im fremden Territorium können stattdessen Feindseligkeiten hervorrufen und fördern.
Der große Knigge-Tipp: Doch nicht nur der Gast, sondern auch die Person am Schreibtisch hat nonverbale Pflichten. Selbst wenn sie mitten in der Arbeit steckt oder telefoniert: Einen Besucher „nur“ einfach hereinzubitten, ihn dann aber minutenlang keines Blickes zu würdigen, ist unhöflich. Das sollten sich auch Vorgesetzte nicht erlauben. Günther Hübner: „Das Gefühl kennt keine Hierarchie, aber es reagiert auf Beachtung und Missachtung.“
| Wichtig: Sofortige Kontaktaufnahme – auch ohne Worte
So eine Missachtung hat nicht nur Auswirkungen auf das Arbeitsklima, sondern auch auf die Kauflust des Kunden. Der modernste Messestand und die edelste Geschäftseinrichtung verfehlen ihre Wirkung, wenn das Personal mit sich selbst beschäftigt ist. „Wer nicht innerhalb weniger Sekunden eines Blickes gewürdigt und damit ohne Worte kontaktiert wird, empfindet auch keine persönliche Ansprache“, so Hübner.
Vorsicht beim Handreichen!
Auch die zum Gruß gereichte Hand kann eine Begegnung gleich zu Beginn auf die schiefe Bahn bringen. Viele Firmenvertreter reichen ihren Kunden immer die Hand und treten dabei in ein Fettnäpfchen, wenn sie Gast sind.
Der große Knigge-Tipp: Grundsätzlich heißt der Gastgeber seine Gäste willkommen, indem er ihnen die Hand reicht. Der „zuvorkommende“ Besucher, der schon mit ausgestrecktem Arm auf seinen Gesprächspartner losgeht, lasse dem Gegenüber keine andere Wahl mehr und missachte die Spielregeln der Gastfreundschaft.
Wer dann auch noch zupackt wie ein Schraubstock oder die fremde Hand so gründlich schüttelt wie ein Barmixer den Cocktail, begeht einen nonverbalen Stilbruch. Der folgende verbale Austausch ist unbewusst gestört. | | | | Aus: Der große Knigge – Jetzt gratis testen! | | |
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